Das Dorf, das einem ganzen Land seinen Namen schenkte

Hinweistafel in der Dorfmitte

Auch wenn Dorf Mecklenburg nicht gerade der Nabel der Welt ist, erlebt hat es schon Einiges. Ist ja auch alt genug und schon lange vor einigen, heute größeren Städten, wie wie z.B. Hannover (1150), München (1158), Oldenburg (1108), Moskau (1147), oder Berlin (1280) erstmals urkundlich erwähnt. Beispielsweise von einem Gelehrten und arabischen (!) Handlungsreisenden namens Ibrahim Ibn Jacub, der bezeichnete es als Nakons Burg. Schon interessant, woher die Besucher der kleinen Ansiedlung damals schon kamen. Die Burg wurde übrigens bereits in der ersten Hälfte des 7 Jhd. erbaut. Später wandelte sich der Name zu Mikelenborch (was bei den Obotriten „große Burg“ bedeutete) und dann zu Mecklenburg. Die Burg wurde nach mehreren Zerstörungen im Jahr 1256 abgerissen und das Material für den Bau des Wismarer Fürstenhofes verwandt. Der steht noch und beherbergt das Amtsgericht.

Die Kirche des Dorfes stammt aus dem 14. Jhd. und ist, bis auf den einzigartigen Turm mit seiner Wabenstruktur, recht schlicht in der hier üblichen Backsteingotik gehalten. Im Inneren begeistern der, 1620 vom Herzog Adolf Friedrich I gestiftete, Altaraufsatz und die dazu passende Kanzel. Vielleicht beruhigte der Herzog damit sein Gewissen für den Steineklau. Schließlich war er damals ja auch Bauherr des Fürstenhofes in Wismar. Die Holz Kassettendecke aus dem 17. Jhd. ist mit Motiven aus der Bibel und Ornamenten bemalt.

Dorf Mecklenburg liegt an der B 106, zwischen der Hansestadt Wismar und Schwerin, der Landeshauptstadt Mecklenburg – Vorpommerns.

Und nur am Rande: Bismarck irrte mit seiner Bemerkung „Wenn die Welt untergeht, so ziehe ich dahin, da geschieht alles 50 Jahre später„. Mecklenburg gab es ja schon ein paar hundert Jahre – da war an Berlin noch gar nicht zu denken.

Andererseits: Wo anderswo, lt. fanatischer und gewerbsmäßiger Umweltschützer (ich meine damit „ganz Bestimmte“ – Natur- und Umweltschutz geht uns sehr wohl alle miteinander etwas an), Industrie und Klimawandel den Weltuntergang ja doch bereits eingeläutet haben:

Hier lässt es sich dann also auch noch mindestens 50 Jahre länger leben..

Hinweis: Auf ex heimatlichen Wunsch wiederhole ich, in gekürzter Fassung, einige Beiträge aus meinem umständehalber gelöschten, vorjährigem Blog.

Geht nicht, noch oder doch..

„In Zeiten wie diesen“– haben wir aber ganz schnell die Gelegenheit zu einem Kurzbesuch in das 20 km entfernte Schwerin genutzt. Ging, weil für uns noch erlaubt.

Um den alten Obotriten Fürst Niklot und König Franz zu besuchen. Die derzeitige Landesmutter eher nicht. Die ist ja auch momentan zu sehr mit dem Geldzählen für ihre neue, in der Schweiz etablierte, Mogelstiftung beschäftigt. So (zunächst) rund 20 Millionen sind von der Schröder/Putin Company (sorry, korrigiere mich sofort auf Nordstream) ja bereits zugesagt..

Museum geht nicht und das „richtige“ Theater auch nicht. Dafür wird ja im „weißen Haus“ ein Schmierentheater aufgeführt. Damit überhaupt etwas im Land geht und MV weiterhin „gut tut“. Schade, war doch die absolut schlechteste Inszenierung im Schweriner Staatstheater bisher, die wir uns für unser gutes Geld antuen mussten, im vorletzten Jahr „Shakespeares Sommernachtstraum“, (in moderner Fassung ohne jeglichen Shakespeare Bezug). Hätte nicht gedacht, dass es noch weiter nach unten gehen kann. Im Haus nebenan, fußläufig nur 3 Minuten entfernt.

Endlich einmal ansehen, konnten wir die moderne Raubritterburg, die aus einer ehemaligen Kaserne entstand. Und das dazugehörige Ministerium. Da verblasst das Märchenschloss ja fast.

Wo alles so schön rot ist, fehlt aber noch das schwarz / bunte. (von dem kleinen bisschen schwarz im MV Landtag ist die Farbe einfach zu sehr abgeblättert). Man findet die Farbe in ansprechenderer Version im Schlossgarten.

Mein, im letzten Sommer neu gewonnener, Freund (der Schwan aus Lübstorf) hat wohl via handy unseren Besuch angekündigt. Sein Kollege hat uns begrüßt. Weil die beiden inzwischen feststellen konnten, dass mir die Weißen am liebsten sind. Gibt´s noch nicht? Einfach ärgerlich, dass ich zu alt bin – ich hätte sie gründen sollen..

Wiederkommen werden wir, von gaanz dahinten. Auf dem Wasserweg. Versprochen!

MV „versiegelt“

Am Puls der Zeit ist er, der Wismarer Blitz am Sonntag, den wir stets pünktlich und kostenlos in unserem Briefkasten vorfinden. Und was ich da so lese, gibt mir dann auch manchmal die Inspiration für einige meiner Beiträge. Oder regt zumindest zum Nachdenken an.

MV versiegelt, weil MV ja auch (wie eigentlich wir alle) gegen Corona ist. Und da haben sich die, letztendlich von unserem Steuergeld entlohnten, Leute des Landestourismusverbandes und des von Beiträgen lebenden DEHOGA MV etwas ganz Besonderes und Neues einfallen lassen:

Siegel

Um die Bedeutung eines Siegels etwas genauer zu ergründen habe ich mich gleich ´mal, und der Einfachheit halber, Wikipedia bedient:

Siegel sind in China schon im vorchristlichen Jahrhundert in Gebrauch gewesen. In der Antike galten sie als Symbol königlicher oder adliger Macht. In Byzanz seit dem 6. Jhd. in Gebrauch und selbst das Papstsiegel stammt aus dem 9. Jhd. – dazu kamen noch die „Bullen“ aus Gold (oder auch Blei).

Die Frankfurter „Goldene Bulle, eine von 6 Abschriften) hat 6 Siegel aus echtem Gold aufzuweisen.

Zum Verbinden von mehrseitigen Dokumenten verwenden heute noch Notare ein Siegel (unserer war da etwas knickrig und sparte am Gold, obwohl wir aus dem Großraum Frankfurt umzogen..) und ansonsten kennen wir natürlich noch den „Kuckuck“ (Pfandsiegel) oder ein amtliches Siegel an Messgeräten. O.k., es gibt auch noch andere, z.B. die in den Krimis gezeigten Polizeisiegel, die dann der findige Detektiv spurlos öffnet und gleich alles entdeckt, was die Spusi nicht gefunden hat..

Gleich dreifach

bescheren uns jetzt, von wegen der Sicherheit in unserem schönen Urlaubsland, die Macher des Wohlfühlens eine neue Variante. Da gibt es das Basissiegel, das Siegel + und als Krönung das Siegel++ (also, weil es doch so schön klingt noch ´mal zum Wiederholen: Basis, Plus und Plusplus).

Die schönen (?) Siegel sollen natürlich nur dem Zweck dienen, Übernachtungen und Aufenthalt für unsere lieben Gäste sicherer zu machen (wenn sie dann daraufhin kommen dürfen, was ja der eigentlich Zweck der Übung ist).

Das Alles gilt für Quartiersanbieter bis zur Hotellerie und Gastronomie. Auch für die Betreiber von Freizeiteinrichtungen gibt es jetzt diese Klassifizierungen. Und das ist ja auch lobenswert. Weil es ja einerseits Vertrauen schaffen und natürlich (nicht zu glauben) andererseits, eine mögliche Öffnung der Branche und damit wieder einen üblichen Sonderweg MV´ s unterstützen soll.

Die Voraussetzungen zur Erteilung solch eines Siegel Aufklebers sind genauso geregelt, wie auch der optische Auftritt. Bürokratisch verfasst und (wie immer) höchst phantasievoll gestaltet:

Das Landeskürzel „MV“ hat ein Häkchen bekommen. Tolle Neue(!) Idee..

Vertrauen ist gut..

Glücklicherweise hat das Gottvertrauen den Amerikanern (und auch uns) ja doch geholfen die Amtszeit eines durchgeknallten Präsidenten zu überleben. Es sei denn, der Verrückte will wirklich „Verbrannte Erde“ hinterlassen.

So etwas ist absolut nicht weltfremd und wurde im Marketingbereich sogar zeitweise diskutiert (zumindest zu meiner Schulzeit, aber die ist auch schon etwas her..). Und neu ist es auch nicht. Denken wir nur an Nero.

Gott sei Dank, ist Amerika aufgewacht und hat in Kürze einen Präsidenten, der dann auch würdig sein wird, auf den Banknoten geehrt zu werden. Mr. Trump zieht es ja sowieso vor auf einem Kriegsgerät verewigt zu werden. Warum eigentlich nicht, gibt doch Minen genug..

Wer sich mit Nero oder Caligula (von unserem GröFAZ will ich gar nicht erst reden) in eine Reihe stellen will, hätte dann aber auch vorher (anstelle der vorhandenen und nicht ganz tauglichen oder einsatzbereiten Nationalgarde) doch besser eine Elite Garde, ähnlich den Prätorianern installieren sollen.

Die verstanden ihr Handwerk!

MV = moralisch verwerflich

Ein Märchenschloss ist nun ´mal ein Märchenschloss! Ist doch klar. Und in dieses Schloss gehört auch eine richtige Märchenerzählerin. In MV ist das aber nicht ganz richtig. Die Künstlerin der „alternativen Wahrheiten“ residiert nämlich in einer Art „Weißem Haus“ – genau gegenüber dem mit Blattgold versehenen Prachtbau. Mag sein, das sie täglich von diesem Anblick inspiriert wird und sich deshalb ein wenig internationales Flair wünscht. Und ob sie nun das Märchenerzählen von ihren früheren „Kunden“ gelernt hat (immerhin war sie ja einmal in der Steuerfahndung tätig), oder unzählige Parteischulungen (im Volksmund auch „Gehirnwäschen“ genannt) ihr Repertoire bereichert haben ist mir natürlich nicht bekannt Vielleicht hat auch ein Schlückchen „Moral Ex“ (das dunkelrote) ihren Horizont erweitert.

Bekannt ist nämlich der Plan einer neuen Mär. Vielleicht auf einer bisher noch nicht veröffentlichten Lügen CD. Der Titel lautet dann auch wohl „Gib Gas!“. Mitwirkende in dieser klassischen Lügenballade, oder zumindest teilweise begünstigt, sind ein paar abgehalfterte Politiker (einer war sogar ´mal Kanzler und hat sich zum gut honorierten Botenjungen eines „lupenreinen Demokraten“ gemacht) und natürlich die Fachfrau in Sachen Volksvera.. (das heißt Veralberung und ist daher nicht strafbar – und wenn, dann nur ganz wenig!)– Ob sich der, noch gar nicht im Amt befindliche, neue US Präsident über so ein Gastgeschenk freuen wird ist nicht unbedingt anzunehmen. Hauptsache „MV, das Land zum Leben“ oder genau so albern, „MV tut gut“ wird jetzt im Rampenlicht internationaler Konflikte stehen.

Das Land MV gründet (noch in dieser Woche) eine Stiftung: Zweck und Ziel ist nicht eine Gemeinnützigkeit, sondern das Gemeinwohl (und was das ist geht mich nichts an, Basta hätte Gerhard S. gesagt). Die geplante Stiftung (200.000 Euro Einlage vom Steuerzahler und schon 50.000 Euro Vorauskosten). soll bestehende Sanktionen der Amerikaner torpedieren, die Nordstream eben aus egoistischen Gründen nicht haben wollen. Da kauft unsere clevere „Sister M.“ eben selbst das nötige Baumaterial, um unangreifbar zu sein. Natürlich geht die nicht alleine in den Baumarkt. Da müssen schnell noch ein paar Pöstchen verteilt werden (sind ja schon- da sind sie schnell die Genossen/Innen). Und ausgerechnet der damals erkrankte Vorgänger im Amt der derzeit munter herrschenden Feudalherrin bekommt nun seine kümmerliche Rente aufgestockt (also doch MV tut gut).

Als Stiftungsziel wird der Klimaschutz missbraucht und noch nicht einmal hinter vorgehaltener Hand, sondern ganz öffentlich, das wahre Ziel herausposaunt.

Danke „Sister M.“ , unsere Heizung braucht keinen Sprachkurs. Weder russisch, noch amerikanisch. Preiswert würde ihr genügen. Aber „Rot und Geld“ ist ja genauso widersprüchlich, wie Papst und Bordell..

Eine Bärendienst allerdings für Stiftungen, die ich selbst sogar unterstützen würde. Natürlich nicht die AWO (mit der ist „Sister M.“ ja auch bestens vertraut und findet die irgendwie sogar gut). Die Glaubwürdigkeit wird gerade zur Strecke getragen. Und da sage ich eben „Danke“ und werde meine Opfergroschen künftig lieber in langfristige und ehrliche Projekte anlegen..

M V = Millionen Vernichtung

Hochrisikoanlage für uns Steuerzahler

Nachdem die MV Werften wieder einmal ein sattes Weihnachtsgeschenk in Höhe von rund 57 Millionen aus Steuermitteln von der MV Landesregierung bekamen, wollte ich als alter Katastrophentourist, ja doch einmal nachsehen, ob da eventuell mit den Geldscheinen das Wismarer Hafenbecken gefüllt wurde.

War aber nicht (und ich hatte extra noch einen Kescher aus meinem Angelzubehör eingepackt..) In der Werfthalle wird (oder auch nicht) munter an dem angeblich größten Kreuzfahrtschiff der Welt (in Kurzarbeit) weitergebastelt. Sollte eigentlich ja schon vor Corona fertig sein..

Da geht es aber auch nicht um so einen kleinen, 30 Jahre alten und nun extra zu Wohnzwecken für die ca. 1.500 baltischen Leiharbeiter umgebauten, ehemaligen Luxusliner. Der ist ja bloß 216 m lang und war für gerade einmal 709 Passagiere gut genug. In MeckPomm denkt man in anderen Dimensionen! Ein schwimmendes Hochhaus-Paradies, die Global One, für 9.500 zahlende Gäste wird hier entstehen. Irgendwann – oder auch nicht.

Nachdem ursprünglich 17 Banken mit ungefähr 175 Millionen den Wahnsinn (es ist längst bekannt dass keine Werft mehr so ein Riesending einsetzen will), zügig vorantrieben, ist der Finanzbedarf aus Bundesmitteln noch einmal auf rund 275 Millionen gestiegen. Man rechnet mit 500 insgesamt. Der Werfteigner aus dem fernen Hongkong hat momentan eine leichte finanzielle Schräglage. Weil ihm aufgrund der Corona bedingten Schließungen seiner Casinos die Einnahmen aus Glücksspielen fehlen. Das ist ja sogar für jeden Politiker nachzuvollziehen und verständlich. Glücklicherweise gibt es bei uns in der BRD eine Kuh zum Melken: den Wirtschaftsstabilisierungsfond. Mit Hilfe unserer Gewerkschaften (die natürlich keinen Cent dazugeben) und der Drohung von Arbeitsplatzverlusten (bei uns oder im Baltikum??) wurde nun schon wieder, um die drohende Pleite abzuwehren, vom Landtag MV in einer Eilaktion, die o.g. Summe bewilligt. Der Landesanteil liegt ja nur bei 19 Millionen – falls es schief geht und die Werft (voraussichtlich) doch pleite geht. Interessanterweise berichtete der Finanzminister von „harten Verhandlungen“ mit dem Eigentümer der Werft. Im Ergebnis weigerte sich Hongkong, Eigenanteile zur Absicherung von staatlichen Garantien, zu erbringen. War ja von Glücksspielern auch nicht anders zu erwarten.

Inzwischen ist auch bekannt, dass auf den drei MV Werften dennoch mindestens 1.200 Jobs gestrichen werden. Unabhängig von den „harten Verhandlungen“. Warum da die MV Landesmutter davon spricht, dass bei einer Insolvenz der Verlust von ca. 2.800 Arbeitsplätzen drohe (1.200 sind doch schon so gut wie weg) ist mir ein Rätsel. Sofort zeigt sich auch die IG Metall alarmiert und erkennt, „dass da ein Zukunftskonzept“ fehle. Logisch, wenn die Werft schon bekanntgab, dass sie keine Kreuzfahrtschiffe der Universal Class mehr bauen und damit auch keine weiteren Neuaufträge mehr erteilen (Werftbesitzer und gleichzeitig Auftraggeber ist sowieso eine merkwürdige Konstellation) will.

„Das tut uns weh“, meinte der Wirtschaftsminister. „Das Land könne aber nichts ändern und die Corona Krise habe die Kreuzfahrtbranche massiv beschädigt“. Mit der Freigabe der Gelder „könne die Werft aber hoffentlich Luft holen und wir können noch eine Zukunft für den Werfteigentümer (!) und für den Schiffsbau schaffen“. Wie schön, ist doch seine eigene Zukunft bereits satt genug abgesichert..

Immerhin gibt es einen Plan „B“. Anstelle Kreuzfahrtschiffe könnt man ja auch Plattformen für Windstrom oder Forschungsschiffe bauen (die bezahlt dann der Bund) und mit dem Verkauf der Riesen Schiffe (da müsste man aber einen Käufer finden) soll genügend Geld erwirtschaftet werden um alle Kredite aus dem Fond des Bundes zurückzuzahlen. Selbst wenn die Erlöse geringer ausfallen sollten, als ursprünglich geplant. Auch für diese Aussage braucht´s viel Glaube an den Weihnachtsmann..

Da lobe ich mir die bescheidenen Katamarane, die bescheren ihren Werften satte Gewinne. Weniger ist manchmal halt doch mehr.

Vorwärts und nie zurück..

so besang Margot Eskens (jetzt aber bitte nicht verwechseln, mit der derzeitigen Sympathieträgerin einer ehemaligen Volkspartei, der fehlt nämlich das „S“), im Jahr 1966 bei dem Euro Vision Song Contest (also damals, als die Interpreten noch singen konnten), die Zeiger der Uhr.

Wenn es denn immer so wäre – manchmal bleiben sie auch stehen. Immer noch besser als rückwärts zu drehen und alte Jugendsünden aufzurufen. Und genau in diesem Sinne machte ich mich als „gelernter Grobschlosser“ auch ans Werk um dieser Binsenwahrheit wieder auf die Sprünge zu helfen.

Und alles nur, um heute noch pünktlich auf das Neue Jahr anstoßen zu können. Wem dieses alte Teil schon die Stunde geschlagen hat ist dessen Geheimnis. Schon rund 100 Jahre, damals vielleicht noch an seinem Geburtsort, in USA. Da hat sie sich auch einmal eine Pause verdient, dachte sie wohl, diese alte Farmeruhr. Nicht bei mir, es geht immer weiter, vorläufig. Die 77 in meiner Namensabkürzung will ich in dem kommenden, also dem Neuen Jahr nämlich noch erreichen. Da darf es also keine Pausen geben.

Nicht möglich ist unmöglich! In aller Herrgott Frühe hat´s dann geklappt. Sie geht wieder. Oder läuft und läuft, wie seinerzeit der Käfer..

Anstoßen ist angesagt – aber erst in ein paar Stunden. Und auch nicht mit der „Schwarzen Witwe“, sondern mit dem Produkt unserer selbstgewählten Neuen Heimat. Aus, schon gewachsener, Verbundenheit mit diesem Neuen Bundesland (..dem Land zum Leben – für Alle, die das noch nicht wissen). Vergessen ist der „Schnee von Gestern“ und ein frommer Wunsch für 2021 wäre dann nur noch „eine Hand voll Dollars“ (vielleicht sogar besser YUAN oder Renminbi?). Für uns Alle, also auch für Euch!

QUE SERA SERA ?

In Zeiten, in der die Welt auf dem Kopf und ein Neues Jahr vor der Tür steht, da fragen sich zu Recht viele, was 2021 kommen und / oder sein wird.

Ob man den Mond, den Wind oder die Wolken fragen soll, weiß auch ich nicht. Aber ich kenne noch die Verse aus dem Song mit dem Doris Day im Jahr 1957 (ich war damals 13 und meine Mutter hat es uns zu dieser Zeit, 12 Jahre nach Kriegsende, oft vorgesungen), weltberühmt wurde.

Das kleine Mädchen fragte die Mutter: Was wird sein? Und die Mutter antwortete

Was auch immer sein wird, wird sein. Die Zukunft zu schauen ist nicht unsere Sache. Was wird sein? Was sein wird, wird sein.

Wer mit solcher Antwort nicht zufrieden ist möge, um einen Blick in die Zukunft zu erhaschen, doch einfach ´mal seine persönliche Glaskugel schütteln. Da findet sich bestimmt für jeden ein wenig Glück. Fest daran glauben und es herausholen! Dann hat man es auch verdient. Und dem Zweifler möge die Gewissheit helfen, dass es niemals ausschließlich Unglück im Leben gibt.

Vielleicht genügt aber auch ein Blick nach „Nebenan“ um sein eigenes Glück überhaupt zu sehen. Weil ja so vieles für uns selbstverständlich geworden ist. Für „Nebenan“ auch?

Und weil Glück haben eigentlich noch lange kein Garant für Glücklich sein ist, wünsche ich Euch Allen auch ein Happy New Year !

Möge Euch das Neue Jahr bringen, was Ihr wollt und vielleicht auch noch ein bisschen mehr! -nachdem 2020 ja eigentlich noch etwas zurückzugeben hat..

graubunt

Zugegeben, auch bei uns in NWM ist momentan das Meer genauso grau wie der Himmel. Kein Grund Trübsal zu blasen.

Zum einen Leid, zum anderen Trost, sind jetzt die Weihnachtsfeiertage vorüber und man kann sich in der kurzen Zeit bis zum Neuen Jahr, in dem ja bekanntlich alles anders und ganz bestimmt viel besser wird, endlich wieder einmal einer wirklich sinnvollen Beschäftigung hingeben.

Unsere professionellen Verschwender warten nur darauf – aber meine Million versteuere ich trotzdem nicht.

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